Fehlermeldung

  • Deprecated function: Array and string offset access syntax with curly braces is deprecated in include_once() (line 20 of /mnt/web109/c1/47/51166947/htdocs/hospiz.git.drupal/includes/file.phar.inc).
  • Deprecated function: implode(): Passing glue string after array is deprecated. Swap the parameters in drupal_get_feeds() (Zeile 394 von /mnt/web109/c1/47/51166947/htdocs/hospiz.git.drupal/includes/common.inc).

Auf die Begrüßung des neuen Vorstandes Ende Januar folgte Ende März der Abschied von Nancy Hölterhof und Christoph Schmidt. Ich möchte mich bei euch für die gute und herzerfrischende Zusammenarbeit in den letzten Jahren bedanken! Am 1. April durfte ich dann meine neue Kollegin Sonja Möller herzlich willkommen heißen. Ich freue mich ganz besonders auf die Zusammenarbeit mit dir! Bei all dem Wandel zeigte sich aber auch eine große Beständigkeit: Unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen. Danke für euer Engagement, eure Unterstützung und euer Vertrauen!

Nun möchte ich mich gerne kurz vorstellen: Maike Wehmeier, 35 Jahre alt, und seit 2017 im Koordinationsteam des Hospizvereins tätig. Ursprünglich komme ich aus dem schönen Westerwald. Vor elf Jahren hat mich mein Studium im Bereich der Pflege (Pflegemanagement M.A.) ins linksrheinische Köln gezogen. Dort lebe ich auch sehr gerne. Beruflich hat es mich jedoch recht bald auf die andere Seite des Rheins geführt. Zunächst habe ich drei Jahre als stellvertretende Pflegedienstleitung in Köln-Mülheim gearbeitet. Die meiste Zeit während meiner Tätigkeit als examinierte Altenpflegerin war ich im ambulanten Bereich unterwegs. Menschen genau dort zu unterstützen, wo sie am liebsten sind, nämlich zu Hause in ihrer gewohnten Umgebung, ist mir eine Herzensangelegenheit.

Die ersten Begegnungen mit schwerstkranken und sterbenden Menschen erlebte ich während meiner Ausbildung auf einer Palliativstation. Wir durften den Einsatzort selbst wählen und ich hatte mich bewusst dafür entschieden. Es waren schöne Wochen. Es waren traurige Wochen. Nie habe ich mehr über das Leben gelernt. Ich wusste, dass ich früher oder später auf einer Palliativstation oder in einem Hospiz arbeiten wollte. Es sollte sieben Jahre später sein. Da habe ich Nancy getroffen und von ihrer Arbeit beim ambulanten Hospizverein erfahren. Ich war begeistert! Natürlich auch von der Möglichkeit die Menschen in ihrem Zuhause zu begleiten. Zum Glück war gerade ein neuer Kurs für ehrenamtliche Mitarbeiter*innen in der Sterbebegleitung in Planung. Nach dem Kurs habe ich innerhalb eines Jahres vier Menschen begleiten dürfen. Diese Menschen begegnen mir noch heute oft in meinen Gedanken. Meist ganz überraschend und unangekündigt. Aber immer willkommen!

Mein Name ist Sonja Möller, ich bin 43 Jahre alt und lebe mit meinem Mann, unserem Hund und einer Schar Hühner im Kölner Stadtbezirk Porz. Ab April 2021 verstärke ich das Koordinationsteams im Hospizverein Köln-Mülheim. Ich verbringe meine freie Zeit gerne an der frischen Luft, im Garten und in der Natur beim Wandern. Außerdem bastle und handwerkle ich gerne und lerne seit einiger Zeit Akkordeon – was wirklich Spaß macht, aber noch ausbaufähig klingt. Ursprünglich bin ich Altenpflegerin und habe Pflegewissenschaft (B. Sc.) studiert. Seit vielen Jahren ist die Palliativversorgung mein beruflicher Schwerpunkt. Nach langer Zeit in der stationären Altenpflege als Bereichsleitung und Palliativ-Pflegefachkraft habe ich für einige Jahre schwerstkranke Menschen in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) medizinisch versorgt. Während meines Studiums setzte ich mich vor allem mit palliativen und hospizlichen Themen auseinander, wie etwa mit dem freiwilligen Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit oder den Auswirkungen von Armut auf den Zugang zu den Angeboten von ambulanten Hospizdiensten, vor allem der hospizlichen Sterbebegleitung.

In den letzten drei Jahren habe ich bereits als Koordinatorin in einem ambulanten Hospizdienst gearbeitet und dort die Ehrenamtlichen befähigt und in ihrem Engagement unterstützt. Natürlich ist jeder Hospizverein anders organisiert und ich werde sicher eine Weile brauchen, bis ich mich auskenne. Mir ist bewusst, dass die ehrenamtlich Engagierten – das ‚Herzstück’ und das tragende Fundament der Hospizbewegung sind: Dabei ist es mir besonders wichtig, euch zu unterstützen, alles zu organisieren und ein offenes Ohr zu haben, damit ihr euer wichtiges und wertvolles Engagement gut leisten könnt. Aber natürlich ist es mir auch eine Herzensangelegenheit, schwerstkranke Menschen sowie deren Zugehörige kompetent und empathisch zur Seite zu stehen.

Wir freuen uns zudem sehr, dass wir weiterhin mittwochs in der Bürotätigkeit von Erika Berkele unterstützt werden. Erika begleitet neben ihrer langjährigen Bürotätigkeit zusätzlich ehrenamtlich schwerstkranke Menschen, deren Zugehörige und trauernde Menschen für den Hospizverein Köln-Mülheim.